13. Monatsentgelt Elternzeit

Gemäß den tarifvertraglichen Bestimmungen wird die tarifliche Jahresleistung (13. Monatsentgelt) nur dann in vollem Umfang geleistet, wenn im Kalenderjahr des Beginns oder des Endes der Elternzeit mindestens drei Monate zusammenhängend gearbeitet worden ist. Der Pferdefuss dabei: „Die dreimonatige Frist darf durch keine krankheits- sowie urlaubsbedingte Abwesenheit unterbrochen . werden“. 

Beispiel 1:
Geburt am 15.08.03. Die Mitarbeiterin hat vom 04.02.03 bis zum 03.05.03 durchgehend gearbeitet. Es lagen für diesen Zeitraum keine Krankheitstage bzw. Urlaubstage vor (Gleittage werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt). 
Die Kollegin hat Anspruch auf das volle Tarifentgelt.

Beispiel 2:
Eine Mitarbeiterin beginnt nach der Elternzeit am 15.08.03. Falls sie nicht, wie oben beschrieben, mindestens drei Monate zusammenhängend gearbeitet hat, wird die Jahresleistung anteilig gezahlt. Danach besteht Anspruch in Höhe von einem Zwölftel der Jahresleistung für jeden Kalendermonat, in dem Sie für mindestens 12 Arbeitstage Anspruch auf Entgelt oder Entgeltfortzahlung hat. 

Wenn Sie hierzu Fragen haben, melden Sie sich bitte einfach im Betriebsratsbüro.