Sparbuch - Ratgeber für Personen mit geringem Einkommen

 Sparbuch 2011

 

In Deutschland wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer, immer mehr Menschen müssen mit immer weniger Einkommen auskommen. Als größtes Armutsrisiko gilt Erwerbslosigkeit, am meisten betroffen sind Alleinerziehende und ihre Kinder. Um Menschen mit geringem Einkommen in ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen, wurde jetzt vom DGB ein Handbuch erarbeitet, in dem Adressen von Behörden, Beratungsstellen und günstigen Einkaufsmöglichkeiten für die Region Ulm, Biberach und den Alb-Donau-Kreis und teilweise Neu-Ulm gesammelt sind. Enthalten sind alle regionalen Tafeln sowie spezielle Projekte von Diakonie und Caritas, Schuldnerberatung und die Tarife von Büchereien und Volkshochschulen, soweit sie ermäßigt sind. Außerdem beinhaltet der Ratgeber Energiespartipps und praktische Vorschläge, wie im Alltag gespart werden kann. Auch werden zum Beispiel die Verbraucherzentrale, Ferienmöglichkeiten, der DGB-Rechtsschutz und die Leistungen der Gewerkschaften sowie Prozeßkostenhilfe und Kleiderkammern erwähnt. „Uns geht es nicht darum, Personen mit geringem Einkommen zu vermitteln, dass man sich in der Armut bequem einrichten kann, wenn man ein bisschen spart, denn wir alle setzen uns dafür ein, dass es in Deutschland durch Schaffung von Arbeitsplätzen oder höhere Tarifabschlüsse und politisches Handeln wieder zu Umverteilung von oben nach unten kommt,“ so die Mitglieder der Redaktion.  „Mit dem Ratgeber wollen wir eine schwierige Lebenssituation für die Betroffenen erträglicher machen.“Möglich wurde die Veröffentlichung des Ratgebers durch großzügige Spenden der IG Metall-Verwaltungsstelle Ulm, des ver.di-Bezirks Ostwürttemberg-Ulm und des IGBCE Bezirks Ulm. Aber auch der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt der Evangelischen Landeskirche Württemberg und der Evangelische Diakonieverband Ulm/Alb Donau gehören zu den UnterstützerInnen. Den Hauptteil der Druckkosten tragen die DGB-Regionen Südwürttemberg und die DGB-Region Allgäu-Donau-Iller.„Aber ohne die Unterstützung der Kommunen und Einrichtungen, die dem Projekt mit Informationen zur Seite standen, wären wir nicht weit gekommen“, so die Initiatoren dankbar.  Das Handbuch kann über die DGB-Region bezogen werden und steht außerdem ab sofort unter www.suedwuerttemberg.dgb.de zum Download bereit.