Kurze Darstellung IGBCE

Geschichte der IG BCE

Die IG BCE ist eine junge Gewerkschaft mit traditionsreichen Wurzeln. Anfang der 90iger Jahre kamen die IG Bergbau und Energie (IGBE), die IG Chemie-Papier-Keramik (IGCPK) und die Gewerkschaft LEDER (GL) überein, ihre Kräfte zu bündeln und sich zu einer neuen zukunftsorientierten, mitgliederstarken und durchsetzungsfähigen Organisation zusammenzuschließen. Im Jahre 1997 wurde die geplante Fusion vollzogen; die drei Gründungsgewerkschaften verbanden sich zur Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und damit zur drittgrößten Organisation unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Sitz in Hannover.

 

Die IG BCE handelt im Interesse der Mitglieder.

Als eine der großen Gewerkschaften innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes ist sie eine beachtete Reformkraft in Deutschland. 
Ihre Ziele sind Chancengleichheit, Gleichberechtigung, die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer sozialen Marktwirtschaft. 
Sie versteht die Begriffe Solidarität und soziale Gerechtigkeit als Leitwerte und als Voraussetzung für die Freiheit und Individualität des einzelnen in der Gesellschaft. 

Die IG BCE ist demokratisch organisiert:  

die Mitglieder in Betrieben und in Ortsgruppen an den Wohnorten, Vertrauensleute in den Betrieben, die Bezirke, Landesbezirke und der Hauptvorstand - auf allen Ebenen treffen die Gewerkschaftsmitglieder durch Wahlen, die alle vier Jahre stattfinden, die Entscheidungen Die Fundament der IG BCE sind über einhundert Jahre Leistungen, Erfolge und Erfahrungen. Sie ist unabhängig von politischen Parteien und anderen gesellschaftlichen Institutionen. Die Organisation sucht die kritisch konstruktive Auseinandersetzung mit den Arbeitgebern und den politischen Parteien und Regierungen. Sie will den offenen Dialog und einen fairen Ausgleich der Interessen. Das Politikverständnis der IG BCE ist lösungsorientiert. Sie will den sozialen, ökonomischen und ökologischen Industriestandort Deutschland mitgestalten. Sie will Arbeitsplätze sichern und schaffen, dazu das aktive Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft fördern und durch die betriebliche und tarifliche Arbeit flankieren. 

Die IG BCE will bei der Modernisierung des Sozialstaates in einem geeinten Europa mitwirken. Das heißt für die Organisation: notwendige Veränderungen der sozialen Sicherungssysteme und in der Gestaltung des Arbeitslebens ausgewogen vorzunehmen. Deshalb beteiligt sie sich an der Erneuerung von Strukturen und verteidigt zugleich erreichte soziale Standards.