Erste If.E-Betriebsrätekonferenz

Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis hat Sofortmaßnahmen gegen die steigenden Energiepreise gefordert. „Wir brauchen ein schnell wirkendes Aktionsprogramm, das ist eine zentrale Aufgabe für den nächsten Bundestag. Die unterschiedliche Preisentwicklung in den USA und Europa geht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit und bedroht Arbeitsplätze. Es besteht hoher Handlungsdruck, denn die so genannte Preisbremse des Bundesumweltministers funktioniert nicht“, sagte Vassiliadis auf der ersten Betriebsrätekonferenz des Innovationsforums Energiewende (If.E) am Mittwoch (22. Mai) In Düsseldorf.

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Quelle: innovationsforum-energiewende.de 

Kandidaten für Gewerkschaftsspitze nominiert

Der Hauptvorstand der IG BCE hat am Montag die Kandidatinnen und Kandidaten für die Spitzengremien der Gewerkschaft nominiert. Über den Wahlvorschlag und die künftige Besetzung der gewerkschaftlichen Führungspositionen werden im Oktober die Delegierten entscheiden, wenn in Hannover der 5. ordentliche IG BCE-Kongress tagt.

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Quelle: igbce.de

Innovationsindikatoren Chemie 2012

Die deutsche Chemieindustrie zählt zu den innovationsstarken Branchen der deutschen Wirtschaft. Über 80 Prozent der Unternehmen führen regelmäßig Innovationen ein, mehr als 60 Prozent betreiben kontinuierlich Forschung und Entwicklung und 22.100 der Beschäftigten arbeiten in diesem Bereich.

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Forschung

 
 

Im Jahr 2011 hat die Chemieindustrie in Deutschland etwa 6,0 Milliarden Euro für die Entwicklung und Einführung neuer Produkte und Prozesse ausgegeben - darunter etwa 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung. Deutschland ist damit weltweit der drittgrößte Forschungs- und Innovationsstandort in der Chemie. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie und mit Unterstützung der IG BCE.

Die gemeinsame Studie von ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH) und NIW (Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung) im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie e. V. und der IG BCE untersucht die Innovationsleistung der deutschen Chemieindustrie und stellt anhand ausgewählter Indikatoren aktuelle Entwicklungen und Trends bei Forschung und Innovation im Wissenschafts-, Technologie- und Industriefeld Chemie dar.

Flexible Arbeitszeiten oder Heimarbeit für alle Angestellten

Die britische Regierung will, um Arbeitsplätze vor allem für Frauen familienfreundlicher zu machen, flexible Arbeitszeiten zur Norm machen

Die britische Regierung will die Arbeitsgesetze verändern, damit alle Angestellten ein Recht auf flexible Arbeitszeiten erhalten. Vize-Regierungschef Nick Clegg von den britischen Liberaldemokraten wird morgen die Vorschläge bekannt machen, mit denen familienfreundliche Arbeitsverhältnisse zur Norm werden sollen.

Zwar können schon jetzt auch Eltern flexible Arbeitszeiten oder Heimarbeit vom Arbeitgeber verlangen, aber dies würde oft nicht gemacht, vor allem nicht von Vätern, weil dies zu einem Stigma führen könnte. Mütter hingegen würden von starren Arbeitszeiten abgehalten, an den Arbeitsplatz zurückzukehren, obgleich sie mittlerweile oft besser ausgebildet sind und auch eher eine Universitätsausbildung abschließen. Clegg beruft sich auf eine Studie, nach der Frauen nach der Geburt von Kindern auch wegen der hohen Betreuungskosten zu arbeiten aufhören oder nur eine geringer qualifizierte, schlechter bezahlte Stelle finden.

Um Flexibilität zu ermöglichen und eine Stigmatisierung zu vermeiden, soll nun ab 2014 allen Angestellten, die länger als 26 Wochen bei einem Arbeitgeber beschäftigt sind, als Recht ermöglicht werden, Heimarbeit zu machen, Arbeitsstunden zu reduzieren oder eben die Arbeitszeit flexibel zu organisieren: "Indem jeder das neue Recht hat, wird dies helfen, eine kulturelle Veränderung am Arbeitsplatz voranzutreiben. Und es wird auch anderen Verwandten, den Großeltern oder engen Familienfreunden möglich sein, ihre Arbeitsweisen zu ändern, um bei der Kinderbetreuung zu helfen."

Weil dieses Recht auf flexible Arbeitszeiten erwartbar nicht allen Unternehmen gefallen und manchmal nicht einfach umzusetzen zu sein wird, versichert Clegg, dass die Veränderung letztlich gut fürs Geschäft sein wird: "Die Unternehmen werden in der Lage sein, ihre besten Angestellten zu behalten. Und es ist gut für unsere Wirtschaft: eine moderne Belegschaft ist eine flexible Belegschaft." Nur dürfte die vom Unternehmen erwünschte Flexibilität wohl nicht unbedingt mit der vom Angestellten verlangten harmonieren.

Zudem soll ab 2015 auch ein gemeinamer Mutter- und Vaterschaftsurlaub eingeführt werden. Und um eine bessere Kinderbetreuung zu ermöglichen, sollen die Betreiber von Horten mit Steuergeldern unterstützt werden wie Maria Miller, die Gleichstellungsministerin, ankündigen wird. Die hohen Kosten für Kinderbetreuung gelten als wesentliches Hindernis für Frauen, nach der Geburt wieder in das Arbeitsleben zurückzukehren.

Telepolis

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